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Biologische Station

Neubau einer Forschungsstation am Murnauer Moos

BAUHERR

Landkreis Garmisch-Partenkirchen, untere Natuschutzbehörde Marktgemeinde Murnau

FERTIGSTELLUNG

2019

ORT

D-82418 Murnau

LEISTUNGEN

Bearbeitung der LPH 1-8 (BöhmerLaubender Architektur und Stadtplanung)

BESONDERHEIT

MITARBEIT

Florentina Schuster

FOTOGRAFIE

Sascha Kletzsch, München

VERÖFFENTLICHUNG

AUSZEICHNUNG

PUBLIKATION

Projektbeschreibung

Ein Gebäude am Rande dieses sensiblen Ökosystems, dem Murnauer Moos erfordert eine behutsame Herangehensweise. So gliedert sich der Baukörper eher untergeordnet an den hinteren, süd-westlichen Teil des Parkplatzes an, ohne massiv oder dominant zu wirken. Ziel war es, das Moor vor der beeindruckenden Bergkulisse im Mittelpunkt stehen zu lassen, wohingegen sich das Bauwerk zurückhaltend und selbstverständlich in den Saum zwischen Natur- und Kulturlandschaft einbindet. Die Biologische Station erscheint in Proportion und Materialität wie ein landwirtschaftliches Gebäude, das in dieser Umgebung häufiger anzutreffen ist und vermittelt so den Eindruck einer gewissen Selbstverständlichkeit; einfach, unaufgeregt, still. Die Konstruktion aus Massivholz (BSPH) trägt dem Maßvollen Umgang mit Rohstoffen Rechnung. Zum Einsatz kommen vor allem unbehandelte, heimische, nachwachsende Baumaterialien, die von regionalen Betrieben verarbeitet wurden. Eine konsequente baustoffgerechte Konstruktion zum Schutz der Bauteile erlaubt den Verzicht auf chemische Stoffe.

Pläne

AUSFÜHRENDE

ZIMMERARBEITEN | HOLZBAU
Zimmerei Greinwald, Bad Bayersoien

BAUMEISTERARBEITEN
Xaver Schmid Bauunternehmen, Marktoberdorf

SPEZIALTIEFBAU
Hubert Schmid Bauunternehmen, Marktoberdorf

FENSTER
Schreinerei Thomas Mayr, Bad Heilbrunn

SCHREINERARBEITEN
Schreinerei Josef Burkart, Bad Kohlgrub

ELEKTROPLANUNG
Elektro Wenzlick, Saulgrub

HAUSTECHNIKPLANUNG
Tegaplan, Murnau

TRAGWERKSPLANUNG
Klöck & Wiesener Ingenieure, Murnau

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